Geschäftsstelle Nachbarschaftshilfe
und soziale Dienstleistungen

im Programm

Zuhause im Alter

Ideen für Kontakte und Begegnung

Lebendige Nachbarschaft entsteht dort, wo Menschen sich begegnen können – und die
Projekte haben ein wahres Feuerwerk an Ideen und Möglichkeiten dafür kreiert. „Essen verbindet!“ ist ein Merkmal vieler solcher Angebote, doch darüber hinaus bringen auch Musik, Kunst, Ausflüge und gemeinsame Hobbies die Menschen in der Nachbarschaft zusammen.


Aktion „Stühle raus!“

An einem sonnigen Nachmittag stellten Mitglieder des Vereins „Leben im Stadtteil“ in Bochum auf einer Wiese zwischen Wohnblocks drei Stühle auf. Haupt- und Ehrenamtliche animierten die Bewohnerinnen und Bewohner, eigene Stühle mitzubringen und sich dazu zu setzen. Beim spontanen Kaffeetrinken lernten sich Nachbarinnen und Nachbarn kennen, die sich zuvor kaum gegrüßt hatten.


„Barmbek bruncht“

Ein öffentlicher Platz, Tische, Bänke, Kaffee und Tee – dafür sorgen verschiedene Akteurinnen und Akteure im Stadtteil. Essen, Geschirr und Besteck bringen die Bewohnerinnen und Bewohner mit. Daraus wird ein großes Büffet aufgebaut.
Es entstehen vielfältige Kontakte und die Menschen kommen in einen ungezwungenen Dialog miteinander - über gemeinsames „Brunchen“, die Location und den Stadtteil als solchen.

Die jährlich stattfindende Sommerveranstaltung ist offen für Menschen jeden Alters und jeder Kultur und wurde von der AWO Stiftung Aktiv für Hamburg zusammen mit anderen Partnerinnen und Partnern der „AG Offene Seniorenarbeit“ im Stadtteil Barmbek Nord initiiert.


Erzählcafé

Erzählcafés, wie sie von der „Freien Altenarbeit Göttingen“ in ihrem Zeitzeugenprojekt entwickelt und auch in ihrer Arbeit der Mobilen sozialen Wohnberatung und Dorfmoderation durchgeführt werden, schaffen Räume für Begegnungen auch zwischen Alt und Jung. An wechselnden öffentlichen Orten werden in einem Rundgespräch, das professionell moderiert wird, biografische Geschichten und Erinnerungen lebendig. Gerade in ländlichen Regionen bieten Erzählcafés älteren Menschen Gelegenheit, andere an ihren Lebensschätzen teilhaben zu lassen und sich selbst als bereichernder Teil einer Gemeinschaft mit ähnlichen oder ganz anderen Erfahrungen zu erleben.


Fahrradkurs für Frauen mit Migrationshintergrund

  • Nordrhein-Westfalen / Ahlen

Bayanlara bisiklet kursu: Speziell für Frauen mit türkischem Migrationshintergrund bietet das Seniorenbüro der städtischen Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ einen Fahrradkurs an. Auch Frauen ohne Vorkenntnisse lernen unter Anleitung einer türkischsprachigen Trainerin in zehn Terminen, sich sicher mit dem Rad fortzubewegen. Sie treffen sich einmal in der Woche an einer Schule und lernen sich so auch untereinander kennen.


Gemeinsames Musizieren mit der Veeh-Harfe

Die Veeh-Harfe ist ein Zupfinstrument, das bis ins hohe Alter gespielt werden kann. Anstelle von Noten orientiert man sich beim Musik machen an untergelegten  Schablonen. Das Spielen ist einzeln, aber auch in kleinen Gruppen möglich. Es stärkt die Gemeinschaft und zeigt, dass die Fähigkeit, Musik zu machen und sich an ihr zu freuen, auch im hohen Alter und bei Menschen mit Demenz vorhanden ist. Ehrenamtliche der
Bürgerinitiative Stendal machen mit diesem Angebot regelmäßig Menschen mit  Demenzerkrankung eine Freude.


Hinterhofflohmarkt

Wenn an einem Samstag Mitte Juli Luftballons an den Haustüren hängen, ist dies in vielen Stadtteilen Nürnbergs ein Zeichen für einen Hinterhofflohmarkt-Tag.  Privatpersonen und Hausgemeinschaften bieten dann im Hinterhof ihres Hauses Trödelware feil. Im Stadtteil St. Peter / Gleißhammer im Südosten Nürnbergs initiierte
der Verein „Dienstleistungen Mensch + Haus“ rund um den Quartierstreff „Stadtraum“ erstmals 2014 einen solchen Hinterhofflohmarkt-Tag, koordinierte die Aktivitäten und sorgte für die Öffentlichkeitsarbeit.


Foto: Lebens(t)raum e. V.

Hochbeete

  • mehrere Projekte

In der von der Stiftung trias unterstützten Wohngemeinschaft „Lebens(t)raum“ in Bayern / Inning am Holz sind nicht nur die Räume barrierefrei. Auch im Garten ist alles auf Menschen mit Multipler Sklerose und ähnlichen Beeinträchtigungen abgestimmt: In drei Hochbeeten können sie vom Rollstuhl aus Gemüse oder Blumen pflanzen, pflegen und ernten. Die Ernte wird dann in der Gemeinschaftsküche verarbeitet.

Auch hinter dem Haus der Senioren-Wohngemeinschaft in Rheinland-Pfalz / Külz gibt
es einen Gemeinschaftsgarten mit Hochbeeten. Gerade für Ältere, die auf dem Land groß geworden sind, hat das Gärtnern eine große Bedeutung. Die Hochbeete im Wohnprojekt der Ortsgemeinde machen dies ohne Bücken und selbst im Rollstuhl bis ins hohe Alter möglich.


Foto: Stadtteilnetzwerk niki e. V.

Inklusives Zeitungsfrühstück

  • Schleswig-Holstein / Kiel

Jeden Montag um 10 Uhr treffen sich ältere Menschen mit und ohne Sehbehinderung zum Zeitungsfrühstück im Netzwerk-Laden des „Stadtteilnetzwerks nördliche Innenstadt Kiel“. In dieser besonderen Morgenrunde lesen Ehrenamtliche Artikel aus Tageszeitungen der vergangenen Woche vor, die Zuhörenden diskutieren im Anschluss über die Berichte. Die Themenschwerpunkte bestimmen die Teilnehmenden selbst.


Foto: Stift St. Martin

Interkulturelles Nachbarschaftscafé / Internationale Kochkurse und KulturMahlzeit

„Weißt du, wie die Zeche noch stand?“ – „Meine Integrationsgeschichte in Ahlen“ oder „So schmeckt die Kindheit: Klümpchen und gebrannte Mandeln“ sind einige der Themen des interkulturellen Nachbarschaftscafés im Begegnungszentrum „Mittrops Hof“, organisiert vom städtischen Seniorenbüro der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“.

Einmal im Monat steht das Nachbarschaftscafé unter einem speziellen Thema, das die Projektkoordinatorin vorbereitet. Darüber hinaus organisieren die Teilnehmenden aus Deutschland, der Türkei, Polen und anderen Ländern weitgehend in Eigenregie jeden Donnerstag einen offenen Treff mit Kaffee und Tee, Gesprächen und Gesellschaftsspielen.

In den Räumen des „Treff im Stift“ in Bingen finden regelmäßig in Kooperation mit dem Caritaszentrum St. Elisabeth, der KHG Bingen und dem Internationalen  Freundeskreis gut besuchte Internationale Kochkurse statt. Auch die  KulturMahlzeit in Kooperation mit der Demografiebeauftragten der Stadt Bingen, die fremde Länder und Kulturen mit allen Sinnen erfahrbar machte und in Gedanken verreisen ließ, ist ein wichtiger Bestandteil der interkulturellen Arbeit des Stifts St. Martin.


Kaffeekonzerte mit der Jugendmusikschule

In Zusammenarbeit mit der Jugendmusikschule finden im „Treff im Stift“ regelmäßig Kaffeekonzerte statt. Ein Gewinn für beide Seiten: Junge Musikschülerinnen und -schüler üben sich im Vorspielen ihrer erlernten Stücke auf dem Cello und anderen Instrumenten und lassen die Bewohnerinnen und Bewohner der Altenhilfeeinrichtung bei Kaffee und Kuchen an ihrer Musik teilhaben. Zu den Konzerten eingeladen sind auch die Menschen aus dem Quartier.


„Kaffeekranz mit Hausmeister“

Zwischen Angeboten wie Gedächtnistraining, Spieletreff und Handmassage findet sich im Programm des Quartierstreffs „Spick-In“ der „Kaffeekranz mit Hausmeister“. Einmal im Monat haben die Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnquartiers „Am Höhweg“ der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH Gelegenheit, den Allround-Handwerker um Rat zu fragen oder um Hilfe zu bitten. In lockerer Atmosphäre bei selbstgebackenem Kuchen kommen auch Themen wie Unterstellmöglichkeiten für Rollatoren oder Hilfebedarf beim Schneeschippen zur Sprache.


Künstlerischer „Regalwechsel“

St. Peter / Gleißhammer ist kein „hipper“ Stadtteil Nürnbergs. Gleichwohl sind dort auch kreative Köpfe aktiv. Ihnen ein Forum zu bieten, war das Anliegen des Vereins „Dienstleistungen Mensch + Haus“. In seinem Quartierstreff „Stadtraum“, einem ehemaligen Lottoladen, veranstaltete der DMH monatlich wechselnde Ausstellungen lokaler Künstlerinnen und Künstler mit Vernissage und Sektempfang. Weil die  Kunstwerke an der Rückseite freistehender Regale angebracht wurden, hieß die Reihe „Regalwechsel“.


Mittagstisch, auch Generationen und Kulturen übergreifend

  • mehrere Projekte

In Nordrhein-Westfalen / Ahlen kochen ältere Ehrenamtliche gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern in der Koch-AG einer Schule. Organisiert wird die Aktion von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“.

Den Mittagstisch „unter d´Leut“ in Baden-Württemberg / Schwäbisch Gmünd gibt es
an sieben Tagen in der Woche, immer in einer anderen Stadtteilbegegnungsstätte Schwäbisch Gmünds. Damit sich auch Menschen mit wenig Einkommen ein  Mittagessen in geselliger Runde leisten können, kooperiert die Stadtverwaltung mit den Gmünder Stadtwerken, die einen Zuschuss für Bedürftige übernehmen.

In Nordrhein-Westfalen / Dortmund dient der Gemeinschaftsraum einer Wohnsiedlung der Wohnungs- und Siedlungs-GmbH als Treffpunkt zum Kaffeetrinken und Mittagessen. „Essen verbindet!“ stellen die Beteiligten fest.

Unter der Regie einer Ehrenamtlichen treffen sich in Hessen / Gersfeld 14  Teilnehmende, darunter auch drei Männer, einmal im Monat zum gemeinsamen Kochen und Essen im Haus der Begegnung im Evangelischen Gemeindehaus. Was auf den Tisch kommt, wird vorher gemeinsam entschieden.

Auch in Hessen / Ebersburg ist der gemeinsame Mittagstisch inzwischen ganz in ehrenamtlicher Hand. Hier verteilen sich die Verantwortlichkeiten für den Schlüssel zur Küche des Bürgerhauses oder für den Kochutensilienkoffer auf mehrere Schultern. Das kulinarische Treffen findet auch hier einmal im Monat statt.

In Berlin / Lichtenberg bietet die „Kiezspinne“ Nachbarinnen und Nachbarn montags
bis freitags im Nachbarschaftshaus ein preiswertes Mittagessen. Einmal im Monat treffen sich allein lebende Menschen mit und ohne Behinderung an einem Samstag zum „Gemeinsam kochen und essen“. Beim „Familientag“ wird freitags nicht nur gemeinsam zu Abend gegessen. Eltern erhalten hier zugleich fachkundige Beratung zu allen Fragen der Erziehung und den Hilfen im Sozialraum, während die Kinder unter pädagogischer Anleitung spielen können.


Modenschau im Gemeindesaal

Seniorinnen als Models auf dem Laufsteg: Eine ungewöhnliche Modenschau präsentierte der Verein „Leben im Stadtteil“ im Gemeindehaus einer Kirchengemeinde in Bochum. Die Leiterin eines mobilen Modeunternehmens stellte die Garderobe zur Verfügung, die Models kamen aus dem Stadtteil. Für ältere Menschen, die sich vor weiten Wegen und engen Umkleidekabinen scheuen, war die Aktion eine Möglichkeit, im eigenen Wohngebiet um die Ecke neue Kleider zu probieren und bei Gefallen auch direkt zu kaufen. Gleichzeitig gab es bei dieser Aktion genug Gelegenheit zu sozialen Kontakten.


Nachbarschaft braucht Räume!

  • mehrere Projekte

Nachbarschaft entsteht durch Begegnung, und dafür braucht es Raum. Aus dieser Erkenntnis sind in vielen Projekten vielfältig nutzbare Anlaufstellen im Stadtteil entstanden. Exemplarisch seien nur einige genannt: Der „Netzwerk-Laden“ in Schleswig-Holstein / Kiel wird vom Verein „Stadtteilnetzwerk nördliche Innenstadt Kiel“ ehrenamtlich betrieben.

Als nachbarschaftlicher Treffpunkt, Veranstaltungs- und Gemeinschaftsraum während der Projektzeit diente der „Stadtraum“ in Bayern / Nürnberg, der durch das große Schaufenster des zuvor hier ansässigen Lottoladens zum Reinschauen einlud.

Der „Quartierstreffpunkt Wir Rauner“ in Baden-Württemberg / Kirchheim unter
Teck
ist mit seinen Angeboten von Stricktreff bis Computersprechstunde zum  Ankerpunkt im Stadtteil Rauner geworden.

Ein Wohnungsunternehmen hat am Rande einer Bestandssiedlung in Nordrhein-Westfalen / Dortmund ein ehemaliges Ladenlokal angemietet. Es wird als Quartierstreff „Spick-In“ von der Mieterschaft betrieben.

Mit dem „Treffpunkt – Alte Post“ in Hessen / Gersfeld wird ein Gebäude der Gemeinde genutzt, in dessen Räumen man sich in einer Art „Offenem Wohnzimmer“ begegnen und austauschen kann.


Nachbarschaftscafé

Bewohnerinnen und Bewohner des Wohnprojektes „Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost“ organisieren das Nachbarschaftscafé
regelmäßig ehrenamtlich und selbstständig. In ihrem Gemeinschaftsraum treffen
sich dort Menschen aus dem Wohnprojekt und der Nachbarschaft zu Kaffee und Kuchen auf Spendenbasis.

Die Treffen sind verbunden mit jeweils einem unterhaltsamen oder informativen Beitrag und haben sich als kostengünstiges Angebot für diejenigen etabliert, die nicht mehr so mobil sind. Sie kommen über Dias und Geschichten aus dem alten Arnstadt, Reise- und andere Vorträge oder gemeinsames Singen ins Gespräch. Einmal im Jahr wird ein Ausflug in die Umgebung organisiert.


Nachbarschaftsfamilie

Nach einer Informationsveranstaltung zu gemeinschaftlichen Wohnformen hat sich im Ortsteil Ebersburg-Weyhers eine Gruppe von rund 15 Beteiligten gebildet, die sich – auch ohne gemeinsame Immobilie – zunächst mündlich darauf verständigt hat, im Notfall füreinander da zu sein und sich bei Bedarf gegenseitig zu unterstützen. Das selbstgewählte kleine soziale Netzwerk hat sich den Namen „Nachbarschaftsfamilie“ gegeben und trifft sich zu verschiedenen Anlässen unter anderem im „Offenen  Wohnzimmer“ im „Treffpunkt - Alte Post“.


Foto: StadtStrategen

„Nähkiste“

Frauen und Männer jeden Alters mit und ohne Behinderung treffen sich regelmäßig zum gemeinsamen Nähen, Handarbeiten und Basteln im barrierefreien  Gemeinschaftsraum des gemeinschaftlichen Wohnprojekts „Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost“. Organisation und Leitung liegen in der Hand einer engagierten Bewohnerin des Wohnprojekts. Ein Großteil des dazu notwendigen Zubehörs wie Stoffe, Materialien und Nähmaschinen erhält die Initiative durch Spenden. Das Konzept „Nähkiste“ wurde bereits erfolgreich von der neuen Trägerin der Nachbarschaftshilfe  Arnstadt aufgegriffen.


Quartiersbauchladen

Ob Gemeindefest oder Stadtteilaktion – in Bochum- Grumme ist der  Quartiersbauchladen immer dabei. Der Inhalt bleibt mit Flyern des Vereins „Leben im Stadtteil“ und Informationen zu aktuellen Veranstaltungen weitgehend gleich, die Bäuche wechseln: Freiwillige finden sich immer, die auf die Besucherinnen und Besucher zugehen und das Angebot des Stadtteilladens bekannt machen. Der Bauchladen selbst besteht ganz einfach aus einer bunt beklebten Obstkiste aus Pappkarton.


Samstagspilgern inklusiv! Ausflüge für Menschen mit und ohne Behinderung

Zu Fuß, mit dem Rollstuhl oder dem gemieteten „Rollfiets“ organisiert ein engagierter Bewohner des Wohnprojekts „Gemeinsam statt einsam. Generationswohnen in Arnstadt-Ost“ Ausflüge in die Umgebung von Arnstadt. Ein „Rollfiets“ ist ein Fahrrad, an dem über dem Vorderrad ein stabiler Sitz befestigt ist, auf dem eine normal schwere erwachsene Person Platz nehmen kann. So haben auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen Gelegenheit, an gegemeinschaftsbildenden Erlebnissen teilzuhaben, die ihnen sonst wegen ihrer Behinderung verwehrt geblieben wären.


Seniorentheater

  • Nordrhein-Westfalen / Ahlen

„Immer wieder sonntags“ heißt ein Stück des Ahlener Seniorentheaters. Sieben unterschiedliche Charaktere blicken zurück auf die früheren Sonntage mit der Familie mit Stammtisch, Mittagessen und Spaziergang, und fragen sich angesichts der einsamen Sonntage im Alter: „Was bleibt?“ und „Geht da noch mehr?“. Erfahrungen aus dem Leben der Laienschauspielerinnen und -schauspieler bildeten die Grundlage
für das Drehbuch. Die vier Frauen und drei Männer haben sich im  Nachbarschaftsprojekt im städtischen Begegnungszentrum „Mittrops Hof“ der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ kennengelernt. Die Einladung zur Theateraufführung wirbt für das Nachbarschaftsprojekt „Aktiv im Süden“, an dem sich alle unabhängig von Herkunft, Alter oder Gesundheitszustand beteiligen können.


„Sütterlinstube“

Ein- bis zweimal im Monat treffen sich Bewohnerinnen und Bewohner des Stifts St. Martin und aus dem Quartier, um mit Hilfe von alten Poesiealben und Feldpost ihre Kenntnisse der altdeutschen Schrift aufzufrischen. Das Angebot wird in Zusammenarbeit mit der Historischen Gesellschaft Bingen durchgeführt.


Tagesausflüge mit dem Bus

  • mehrere Projekte

„Soziale Kaffeefahrten“ heißen die von der Leitstelle „Älter werden in Ahlen“ in Nordrhein-Westfalen / Ahlen organisierten Ausflüge mit dem Bus. Die Teilnehmenden besuchen Wohnprojekte, Städte und Museen, immer unter einem thematischen Aspekt. So wurde der Besuch des „Haus der Geschichte“ in Bonn mit einer Information über die Arbeit der Bundesarbeitsgemeinschaft Seniorenbüros verbunden.

Ähnliche Tagesausflüge mit einem Kleinbus bietet auch die „Kiezspinne“ in Berlin / Berlin-Lichtenberg an, beispielsweise nach Potsdam, zum Werbellinsee oder zu Schlössern im Berliner Umland.

„Raus aus dem Alltag“ heißen die Tagesausflüge, die das Seniorenzentrum Stift St. Martin in Rheinland-Pfalz / Bingen am Rhein anbietet. Nicht nur Bewohnerinnen und Bewohner, sondern auch Interessierte aus dem Stadtteil können an den Kurztrips in die Umgebung teilnehmen.

25 Kunstinteressierte aus dem Stadtteil Rauner Baden-Württemberg / Kirchheim unter Teck sind den Spuren von Armin Müller-Stahl gefolgt und haben gemeinsam mit einer Kunsthistorikerin die Ausstellung ‚Menschenbilder’ des Künstlers und  Schauspielers in Nürtingen besucht.